Finanzfehler werdende Mama

Elternzeit finanzieren: So bleibt ihr entspannt

Elternzeit soll eine der schönsten Phasen im Leben sein, eine Zeit zum Ankommen, Kennenlernen, Kuscheln, Staunen und Wachsen als Familie. Und trotzdem schleicht sich bei ganz vielen Eltern sehr schnell ein Gefühl ein, das man eigentlich in dieser Zeit überhaupt nicht gebrauchen kann, nämlich finanzieller Druck. Plötzlich fällt ein Gehalt ganz oder teilweise weg, Ausgaben verändern sich, neue Kosten kommen dazu und gleichzeitig möchte man einfach nur für sein Kind da sein, ohne ständig im Hinterkopf zu haben, ob das Konto das alles mitmacht.

Ich weiß noch genau, wie ich damals am Küchentisch saß, der Kaffee längst kalt, das Baby endlich eingeschlafen, und ich mir dachte: Wie machen das eigentlich all die anderen? Wie finanzieren Familien ihre Elternzeit, ohne dauerhaft angespannt zu sein? Die ehrliche Antwort ist: mit Planung, mit klaren Entscheidungen, mit Sparmaßnahmen, die wirklich Sinn machen, und für viele auch mit einem Nebenverdienst, der neue Möglichkeiten eröffnet.

In diesem Artikel nehme ich dich Schritt für Schritt mit und zeige dir, wie ihr eure Elternzeit finanzieren könnt, wie ihr sie vielleicht sogar verlängert, warum Sparen nicht gleich Verzicht bedeutet und wieso ein Nebenverdienst für mich der absolute Gamechanger war, der mir mehr Zeit mit meinem Kind, mehr Freiheit und weniger Sorgen geschenkt hat.

Warum Elternzeit finanzieren für so viele Familien zur Belastung wird

Elternzeit wird gesellschaftlich oft romantisiert. Man sieht glückliche Familien, liebevoll eingerichtete Kinderzimmer und entspannte Spaziergänge mit dem Kinderwagen. Was man selten sieht, sind die Excel Tabellen, die Kontoauszüge und die inneren Diskussionen darüber, ob man sich dieses oder jenes noch leisten kann.

Der größte Knackpunkt ist meistens der Einkommensverlust. Elterngeld deckt in den meisten Fällen nicht das vorherige Nettoeinkommen ab und läuft zeitlich begrenzt. Gleichzeitig bleiben Fixkosten bestehen, Miete, Versicherungen, Auto, Strom, Internet und all die Dinge, die sich nicht einfach pausieren lassen. Dazu kommen neue Ausgaben für das Baby, auch wenn man vieles gebraucht kauft oder geschenkt bekommt.

Diese Kombination sorgt dafür, dass viele Eltern ihre Elternzeit kürzer planen, als sie es sich eigentlich wünschen würden. Nicht, weil sie nicht gerne länger bei ihrem Kind wären, sondern weil die finanzielle Realität Angst macht. Genau hier setzt eine gute Planung an, die euch Sicherheit gibt und euch erlaubt, bewusst zu entscheiden, statt aus finanzieller Not heraus handeln zu müssen.

Elternzeit finanzieren beginnt mit Klarheit über eure Zahlen

Bevor wir über Sparen, Nebenverdienst oder Verlängerung der Elternzeit sprechen, braucht es einen ehrlichen Blick auf eure finanzielle Situation. Das klingt erstmal trocken, ist aber unglaublich befreiend, wenn man es einmal gemacht hat.

Setzt euch zusammen und schaut euch eure Einnahmen während der Elternzeit an. Elterngeld, eventuelles Teilzeiteinkommen, Kindergeld und alles, was regelmäßig reinkommt. Danach listet ihr eure Ausgaben auf. Fixkosten und variable Kosten getrennt, damit ihr genau seht, wo euer Geld eigentlich hingeht.

Ich habe mir damals einen einfachen Monatsplaner geschnappt und wirklich alles aufgeschrieben. Das war teilweise ernüchternd, aber auch unglaublich hilfreich, weil ich plötzlich gesehen habe, an welchen Stellen wir ansetzen können, ohne dass unsere Lebensqualität leidet.

Ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Ein Haushaltsbuch*, egal ob analog oder digital, ist Gold wert. Es gibt großartige Apps, wie Finanzguru, die euch dabei helfen, eure Ausgaben im Blick zu behalten und Muster zu erkennen. 

Sparen in der Elternzeit ohne sich alles zu verbieten

Sparen ist für viele ein Trigger Wort, weil sofort das Gefühl entsteht, man müsse verzichten, sich einschränken und auf alles Schöne verzichten. Genau das muss aber nicht sein. Sparen in der Elternzeit bedeutet vor allem, bewusster mit Geld umzugehen und Prioritäten zu setzen.

Ein großer Hebel sind laufende Verträge. Handyverträge, Streaming Abos, Versicherungen oder Stromtarife lassen sich oft optimieren. Ich war selbst überrascht, wie viel wir monatlich sparen konnten, nur indem wir Tarife gewechselt oder unnötige Abos gekündigt haben, die wir ehrlich gesagt kaum genutzt haben.

Auch beim Thema Einkaufen lässt sich viel machen. Wochenpläne für Mahlzeiten*, gezieltes Einkaufen mit Liste und das Nutzen von Angeboten haben bei uns einen spürbaren Unterschied gemacht. Hier kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass ein guter Wochenplaner und ein strukturierter Einkaufszettel unglaublich helfen, Impulskäufe zu vermeiden. 

Beim Thema Baby Ausstattung gilt ebenfalls: Weniger ist oft mehr. Babys brauchen keine riesige Menge an Dingen, sondern vor allem Nähe, Liebe und Sicherheit. Vieles lässt sich gebraucht kaufen, ausleihen oder weitergeben. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven.

Maßnahmen zum Sparen, die wirklich alltagstauglich sind

Lass uns konkret werden, denn genau das fehlt oft in vielen Ratgebern. Hier sind Maßnahmen zum Sparen, die sich im echten Familienalltag bewährt haben und nicht nach kurzer Zeit frustrieren.

Ein wichtiger Punkt ist das Kochen zu Hause. Vorkochen, Meal Prep und einfache Gerichte sind nicht nur günstiger, sondern auch entspannter, wenn man wenig Zeit hat. Ein hochwertiger Slow Cooker* oder ein großer Kochtopf*, in dem man gleich mehrere Portionen zubereiten kann, sind echte Helfer im Alltag.

Auch Second Hand ist ein riesiges Thema. Kleidung, Spielzeug, Möbel und selbst Kinderwagen lassen sich oft in sehr gutem Zustand gebraucht kaufen. Das schont den Geldbeutel enorm und ist nachhaltig.

Ein weiterer Punkt ist Energie sparen. Kleine Veränderungen im Alltag, bewusstes Heizen, Geräte ausschalten statt Standby und ein Blick auf den Stromverbrauch machen langfristig einen Unterschied.

All diese Maßnahmen summieren sich. Vielleicht spart ihr nicht sofort mehrere hundert Euro im Monat, aber ihr schafft euch Luft, Sicherheit und ein besseres Gefühl im Umgang mit eurem Geld.

Elternzeit verlängern trotz weniger Einkommen

Viele Eltern träumen davon, die Elternzeit zu verlängern, merken aber schnell, dass das finanziell schwierig wird. Genau hier ist eine Kombination aus Sparen und zusätzlichen Einnahmen oft der Schlüssel.

Elternzeit verlängern bedeutet nicht automatisch, auf alles zu verzichten. Es bedeutet, kreativ zu werden und neue Wege zu gehen. Für mich war die entscheidende Frage: Wie kann ich meine Zeit mit meinem Kind verlängern, ohne dauerhaft unter finanziellem Druck zu stehen?

Die Antwort war ein Nebenverdienst, der sich flexibel in unseren Alltag integrieren ließ und mir neue Möglichkeiten eröffnet hat, von denen ich vorher ehrlich gesagt keine Ahnung hatte.

Nebenverdienst in der Elternzeit: Meine persönliche Erfahrung

Ich möchte hier ganz bewusst persönlich werden, weil mir Transparenz wichtig ist. Der Nebenverdienst in der Elternzeit war für mich nicht nur eine Möglichkeit, Geld zu verdienen, sondern ein echter Wendepunkt.

Am Anfang war ich skeptisch. Ich hatte dieses Bild im Kopf, dass Nebenverdienst bedeutet, ständig am Laptop zu hängen, keine Zeit fürs Kind zu haben oder sich komplett zu überfordern. Genau das Gegenteil war der Fall.

Ich habe mir einen Nebenverdienst aufgebaut, der ortsunabhängig ist, flexibel funktioniert und sich an unser Familienleben anpasst. Schritt für Schritt, ohne Druck und ohne unrealistische Versprechen. Dadurch war es mir möglich, meine Elternzeit zu verlängern, mehr Zeit mit meinem Kind zu verbringen und gleichzeitig finanziell entspannter zu sein.

Was sich dadurch für mich geöffnet hat, waren neue Möglichkeiten. Ich habe neue Fähigkeiten gelernt, neue Perspektiven gewonnen und gemerkt, dass finanzielle Selbstbestimmung unglaublich viel mit innerer Ruhe zu tun hat. Wir brauchten keine Fremdbetreuung, weil ich meine Arbeitszeiten selbst bestimmen konnte, und genau das war für mich unbezahlbar.

Welche Nebenverdienste sich in der Elternzeit eignen

Nicht jeder Nebenverdienst passt zu jeder Familie und das ist völlig okay. Wichtig ist, dass er flexibel ist und sich eurem Alltag anpasst, nicht umgekehrt.

Beliebte Möglichkeiten sind zum Beispiel ortsunabhängige Tätigkeiten wie das Erstellen von Inhalten, virtuelle Assistenz*, der Aufbau eines Blogs* oder Social Media Projekts* oder digitale Produkte. Auch hier gibt es hilfreiche Tools, Kurse und Programme, die euch den Einstieg erleichtern können.

Wichtig ist, realistisch zu bleiben. Ein Nebenverdienst baut sich nicht über Nacht auf, aber er kann langfristig eine enorme Entlastung sein, gerade wenn ihr eure Elternzeit verlängern möchtet.

Warum ein Nebenverdienst mehr ist als nur Geld

Was viele unterschätzen, ist der emotionale Aspekt. Ein Nebenverdienst kann Selbstvertrauen stärken, neue Perspektiven eröffnen und das Gefühl geben, nicht komplett abhängig von äußeren Faktoren zu sein.

Für mich war es unglaublich wertvoll zu wissen, dass ich selbst Einfluss auf unsere finanzielle Situation habe. Das hat mir Ruhe gegeben, Gelassenheit und die Freiheit, Entscheidungen aus dem Herzen heraus zu treffen, statt aus Angst.

Häufige Fragen zur Elternzeit finanzieren

Kann man Elternzeit und Nebenverdienst kombinieren?

Ja, das ist möglich, solange bestimmte gesetzliche Regelungen eingehalten werden. Wichtig ist, sich vorher gut zu informieren und transparent zu bleiben.

Lohnt sich Sparen wirklich so sehr?

Absolut. Kleine Beträge summieren sich und schaffen langfristig finanzielle Sicherheit.

Ist es realistisch, die Elternzeit zu verlängern?

Ja, mit guter Planung, klaren Sparmaßnahmen und eventuell einem Nebenverdienst ist das für viele Familien machbar.

Braucht man Fremdbetreuung, wenn man nebenbei arbeitet?

Nicht zwingend. Flexible Modelle ermöglichen es, Arbeitszeiten an den Familienalltag anzupassen.

Fazit: Elternzeit finanzieren darf sich leicht anfühlen

Elternzeit finanzieren muss kein Dauerstress sein. Mit Klarheit über eure Zahlen, sinnvollen Maßnahmen zum Sparen und der Offenheit für neue Wege wie einen Nebenverdienst könnt ihr euch eine Elternzeit gestalten, die sich gut anfühlt.

Für mich persönlich war dieser Weg eine der besten Entscheidungen. Mehr Zeit für mein Kind, mehr Freiheit für unsere Familie und ein entspannterer Blick auf unsere Finanzen. Und genau das wünsche ich mir auch für dich.

Wenn du gerade an dem Punkt stehst, an dem sich alles schwer anfühlt, dann nimm diesen Artikel als Einladung, hinzuschauen, neu zu denken und dir zu erlauben, deine Elternzeit so zu gestalten, wie sie für euch passt.

P.S.: Manchmal reicht ein kleiner Schritt, um große Veränderungen anzustoßen. Trau dich, ihn zu gehen. Wie cool ist bitte die Vorstellung, mehr Zeit mit deinem Kind zu haben und dabei ruhig schlafen zu können.

 

 

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