Kürbissuppen Rezept

Rezept für eine Kürbissuppe in der Schwangerschaft

Sau lecker, gesund und die beste Herbstsuppe für dich

Kennst du das? Du stehst abends ziemlich erschöpft in der Küche, dein Bauch ist rund, deine Füße tun weh und eigentlich hast du überhaupt keine Energie mehr, irgendwas Kompliziertes zu kochen. Gleichzeitig meldet sich diese kleine Stimme im Kopf, die dir sagt, dass du dich jetzt besonders gesund ernähren solltest, weil da ja gerade ein kleiner Mensch mitwächst. Genau in diesem Moment kommt die Kürbissuppe ins Spiel.

Sie ist cremig, sie ist warm, sie schmeckt nach Herbst und Geborgenheit und sie braucht nicht mehr als eine halbe Stunde und ein bisschen Liebe. Falls du also nach einem Rezept für eine Kürbissuppe suchst, das wirklich easy gelingt, satt macht und obendrein noch richtig gesund ist, bist du hier goldrichtig. Diese Herbstsuppe ist nämlich nicht nur sau lecker, sie liefert dir auch genau das, was dein Körper in der Schwangerschaft jetzt gut brauchen kann.

Das Rezept für eine Kürbissuppe, die einfach gelingt

Hier kommt das Rezept, auf das du gewartet hast. Es ist bewusst so simpel gehalten, dass du es auch an einem Tag hinbekommst, an dem du am liebsten nur auf dem Sofa liegen würdest.

Das brauchst du für 4 Portionen:

1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 kg)
2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen
2 mittelgroße Kartoffeln
1 Stück Ingwer, etwa 2 cm
700 ml Gemüsebrühe
200 ml Kokosmilch (alternativ Sahne)
1 TL Currypulver Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss
2 EL Olivenöl Kürbiskerne
Kürbiskernöl zum Toppen

Kleiner Tipp gleich zu Beginn: Wenn du einen Hokkaido-Kürbis nimmst, musst du ihn nicht schälen. Die Schale ist essbar und weich genug, um einfach mitgekocht zu werden. Das spart dir locker zehn Minuten Arbeit, und gerade die kannst du in der Schwangerschaft echt gut für eine Pause gebrauchen.

Zubereitung:

  1. Wasche zuerst den Kürbis, halbiere ihn, entferne die Kerne und schneide das Fruchtfleisch in grobe Stücke. Für die Kartoffeln brauchst du dann tatsächlich einen Sparschäler*, die solltest du nämlich schälen und ebenfalls würfeln.
  2. Schäle anschließend die Zwiebeln, den Knoblauch und den Ingwer und schneide alles klein. Erhitze das Olivenöl in einem großen Topf* und dünste Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und die Kartoffelwürfel für etwa drei Minuten an, bis es schön zu duften beginnt.
  3. Gib jetzt die Kürbisstücke dazu und lösche alles mit der Gemüsebrühe ab. Lass die Suppe für etwa zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten bei mittlerer Hitze köcheln, bis Kürbis und Kartoffeln richtig weich sind. Ein guter Test: Wenn du mit der Gabel mühelos durch ein Stück Kürbis stechen kannst, ist es Zeit für den nächsten Schritt.
  4. Jetzt brauchst du einen Pürierstab*, um alles fein cremig zu pürieren. Rühre danach die Kokosmilch ein und schmecke die Suppe mit Currypulver, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat ab. Vorsicht, in der Schwangerschaft darfst du gerne probieren und nachwürzen, aber geh bei Curry und Gewürzen lieber Schritt für Schritt vor, falls dein Magen aktuell empfindlicher reagiert als sonst.
  5. Zum Anrichten gehört für mich unbedingt ein guter Schuss Kürbiskernöl* und ein paar geröstete Kürbiskerne obendrauf. Das sieht nicht nur hübsch aus, es bringt auch noch mal richtig viel Geschmack.

Varianten, mit denen dir die Suppe nie langweilig wird

Das Schöne an dieser Suppe ist, dass sie sich super an deine Laune und deinen Appetit anpassen lässt. Wenn du gerade mehr Eiweiß brauchst, koch einfach eine Handvoll rote Linsen mit, die werden butterweich und machen die Suppe gleichzeitig sättigender, ganz ohne dass du es großartig herausschmeckst. Magst du es lieber etwas fruchtiger, schnippel einen säuerlichen Apfel mit in den Topf, das harmoniert überraschend gut mit dem Curry und gibt der Suppe eine leichte Süße.

Falls dir an stressigen Tagen die Kokosmilch zu schwer im Magen liegt, lässt du sie einfach weg und rührst stattdessen einen Löffel griechischen Joghurt unter, das macht die Suppe trotzdem schön cremig, aber spürbar leichter. Und an Tagen, an denen dein Magen sowieso gerade mitspielt, darfst du das Curry auch komplett streichen und nur mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskat würzen, dann schmeckt sie pur und unkompliziert, fast wie eine Kürbis-Kartoffel-Suppe für Feinschmecker mit empfindlichem Bauch.

So wird die Suppe zu deinem Meal-Prep-Geheimtipp

Gerade wenn du schwanger bist und nebenbei noch Job, Haushalt und vielleicht schon ein Geschwisterkind unter einen Hut bringen musst, ist Zeit das kostbarste Gut, das du hast. Genau deshalb liebe ich diese Suppe so sehr fürs Meal Prep. Sie lässt sich wunderbar in größeren Mengen kochen, in Portionen abfüllen und für stressige Tage einfrieren.

Lass die fertige Suppe einfach abkühlen, fülle sie in Gefrierdosen* und beschrifte sie mit Datum. So hält sie sich problemlos zwei bis drei Monate im Tiefkühler und du musst an einem erschöpften Abend nur noch auftauen und aufwärmen, statt komplett neu zu kochen. Kleiner Bonus-Tipp für später: Friere dir auch eine ungewürzte Portion ohne Curry und Salz ein, die kannst du nämlich, sobald euer Baby mit der Beikost startet, wunderbar weiterverwenden. So hast du doppelten Nutzen aus einem Kochabend.

Wie du dein Meal Prep in der Schwangerschaft noch entspannter organisierst, ohne jeden Sonntag in der Küche zu versinken, zeige ich dir ausführlich in meinem Meal-Prep-E-Book für Schwangerschaft und Wochenbett, mit 50 leckeren und gesunden Rezepten

Was schmeckt richtig gut dazu

Allein schmeckt diese Suppe schon fantastisch, aber mit der richtigen Beilage wird aus deinem schnellen Abendessen ein kleines Wohlfühl-Erlebnis. Ein knuspriges Stück Baguette oder selbstgemachtes Knoblauchbrot zum Eintauchen ist bei mir Pflicht. Wenn du es etwas sättigender magst, passt auch ein warmes Fladenbrot oder ein paar geröstete Kichererbsen als Topping super dazu. Für den extra cremigen Moment gebe ich gerne noch einen kleinen Klecks Crème fraîche oder Joghurt obenauf, das sorgt für diesen schönen Kontrast zwischen warm und kühl, den ich an Herbsttagen einfach lieben gelernt habe.

Diese Extra-Tipps helfen bei Sodbrennen, Übelkeit und Co

Schwangerschaft bedeutet leider nicht nur Babybauch-Glück, sondern oft auch Sodbrennen, Übelkeit oder ein insgesamt launischer Magen. Auch dafür lässt sich diese Suppe anpassen.

Wenn du zu Sodbrennen neigst, reduziere einfach die Menge an Curry und nimm etwas weniger Kokosmilch, dafür etwas mehr Brühe. Die Suppe wird dadurch milder und liegt leichter im Magen. Bei Übelkeit kann der Ingwer in der Suppe sogar richtig hilfreich sein, viele Schwangere empfinden Ingwer als wohltuend für einen flauen Magen. Und falls dich eher Verstopfung plagt, ist genau diese Suppe dank der Ballaststoffe aus Kürbis und Kartoffel ein guter Begleiter, am besten kombiniert mit ausreichend Wasser über den Tag verteilt, dann können die Ballaststoffe ihre Wirkung auch richtig entfalten.

Falls du die Suppe mit ins Büro nehmen willst, ist ein guter Thermobecher* dein bester Freund. Damit bleibt sie auch um die Mittagszeit noch schön warm, und du musst nicht erst die Mikrowelle in der Teeküche belagern.

Noch mehr Rezept-Liebe? Mein E-Book wartet auf dich

Falls dir diese Suppe geschmeckt hat und du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, hab ich noch eine Überraschung für dich. In meinem E-Book findest du 50 weitere richtig leckere Rezepte für Schwangerschaft und Wochenbett, von schnellen Alltagsgerichten bis zu Gerichten, die dich auch noch nach der Geburt mit wenig Aufwand satt und glücklich machen. Schau es dir unbedingt mal an, es ist quasi die Verlängerung dieser Suppe für die nächsten Monate.

Fazit: Diese Kürbissuppe wird dein neuer Herbst-Liebling

Diese Kürbissuppe vereint genau das, was du in der Schwangerschaft wirklich brauchst. Sie ist schnell gemacht, sie ist richtig gesund, sie tut deinem Magen gut und sie schmeckt einfach sau lecker. Probier sie aus, mach dir gleich eine doppelte Portion für den Gefrierschrank und du wirst sehen, wie sehr sich dieser eine Topf voller Kürbis in deinen stressigen Alltag einfügt.

 

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